Baugeschichte der St. Mauritiuskirche

Am 24.03. 1891 wurde der Grundstein für den Kirchenbau nach einem Entwurf von Max Hasak gelegt. Dieser Entwurf sah für die Kirche einen Bau mit fünfjochigem Schiff mit dreiseitigem Chorschluss und einer Decke als Kreuzgewölbe vor.

Am 22.09.1892 fand die feierliche Kircheneinweihung statt. Im Jahr 1897 wurde das Pfarrhaus gebaut, 1900 erfolgte der Anbau der Sakristei und 1905 wurde an der Kirche ein Erweiterungsbau vorgenommen, für den Max Hasak wieder die Entwürfe angefertigt hatte. Die Kirche hatte jetzt einen achteckigen Grundriss mit polygonalem Chor.

Am 22.09.1910 wurde erstmalig die Orgel gespielt, die von Bruno Göbel erbaut wurde. 1934 gestaltete man die Kirche innen neu. Im zweiten Weltkrieg, besonders im Februar 1945, wurde die Kirche stark beschädigt, bereits im Mai begann der Wiederaufbau.

Von 1965-67 wurde nach den Richtlinien der Liturgiereform der Innenraum der Kirche neu gestaltet. Der Hochaltar und die zwei Seitenaltäre wurden entfernt, die Kirche wurde mit weißer Farbe ausgemalt.

1998/99 erfolgte eine malermäßige Umgestaltung der Kirche, neue Deckenleuchten wurden angeschafft und 2001 stellte man die Figuren von Maria und Josef aus der alten Kirche wieder neben den Hauptaltar anstelle der Gitterplastiken. Die Restaurierung der Kreuzwegstationen in ihrer ursprünglichen Farbgebung ist noch nicht abgeschlossen.

Baugeschichte Hl. Dreifaltigkeit

1915 wurde die Kirche nach Entwürfen des Architekten Wilhelm Frydag im neoromanischen Stil erbaut und am 27. 06. 1915 eingeweiht. Innerhalb der folgenden zehn Jahre wurde die Innenausstattung und die malerische Ausgestaltung der Kirche vollendet. Noch kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges wurde das Gotteshaus durch eine Bombe getroffen. Pfarrer und Gemeinde bauten ihre Kirche innerhalb von drei Jahren wieder auf.

1968 gestaltete man die Kirche farblich neu und baute sie nach den Erfordernissen des des II. Vatikanischen Konzils völlig um. Nach Entwürfen von Alfons Bittner wurde die Mosaikdarstellung der Hl. Dreifaltigkeit, der Altar, das Lesepult und der Tabernakel gefertigt.

1995 wurde die Kirche renoviert und erhielt eine helle, warme Farbgestaltung. Der Kreuzweg wurde in seiner ursprünglichen Fassung wieder hergestellt.